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Geothermie - Geothermische Pumpen
 
Die Wasserwärmepumpen oder auch geothermische Pumpen nutzen das geothermische Potenzial des Unterbodens aus, d.h. die Wärme, die im Boden gespeichert ist, und transportieren sie zum Wasser der Fußbodenheizung oder zum warmen Gebrauchswasser.

Sie können mit allen Geothermie-Formen kombiniert werden (horizontal, vertikal oder offenen Typs), indem sie warmes oder kaltes Wasser zum Heizen bzw. Kühlen produzieren. Die hohe Leistung der geothermischen Pumpen macht sie besonders sparsam hinsichtlich ihres Verbrauchs und garantiert ihren ununterbrochenen ganzjährigen Betrieb.

VORTEILE DER GEOTHERMISCHEN PUMPEN

Die geothermischen Pumpen haben eine Vielzahl von Vorteilen, darunter auch den hohen Leistungskoeffizienten (COP bis 5,7), d.h. aus 1 KW verbrauchter Energie werden 5,7 KW Nutzenergie produziert. Dies bedeutet einen wirtschaftlicheren Betrieb im Vergleich zu allen konventionellen Heizungssystemen.

Eine geothermische Pumpe ersetzt vollständig die klassischen Heizungssysteme (Öl- und Erdgasbrenner etc.). Sie wird nur mit Strom versorgt, und dieselbe Einheit fungiert als Heizung und Kühlung bzw. produziert warmes Gebrauchswasser.

Die Pumpen sind umweltfreundlich, weil sie den Kühlflüssigstoff R-410A benutzen und keinerlei Schadstoffe abgeben.

Weitere wichtige Vorteile von geothermischen Pumpen sind außerdem deren geringe Größe und geräuschloser Betrieb.

BETRIEBSWEISE DER GEOTHERMISCHEN PUMPE

Die Wasser-Glukose-Mischung, die im Kreislauf des Wärmeaustauschers zirkuliert, absorbiert Energie aus dem Boden und wird dann zum Verdampfer geführt, der diese Energie bindet. Über den Verdampfer wird sie zum Kühlmittel der Pumpe weitergegeben, das sich von einer Flüssigkeit zu Gas umwandelt. Das Kühlmittel, das sich in einem geschlossenen Kreislauf bewegt, kommt zum Kompressor und wird gepresst, so dass sich sein Druck und seine Temperatur auf den gewünschten Wert erhöhen. Danach wird es zum Kondensator geführt, wo es die gesamte Wärme abgibt, die es im Kreislaufwasser der Fußbodenheizung gespeichert hat. Das Kühlmittel wird zum Auslassventil transportiert und lässt dort Druck ab, so dass es zum Verdampfer zurückkehren und dasselbe Verfahren wiederholen kann.

Beim Kühlungsbetrieb läuft der Prozess umgekehrt ab.




 
 



 


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