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AtlasPlus - Laboruntersuchungen
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Die strengen Anforderungen, die Interplast bei der Produktion der ATLAS-PLUS-Rohre und deren Zubehör befolgt, werden in ihren eigenen hypermodernen Labors von erfahrenem wissenschaftlichem Personal bestätigt gemäß den Tests, die die Europäische Norm EN 1451 und die Deutschen DIN 19560-10 & DIN 4102-1 vorschreiben.
Der Auftrag zur Freigabe einer Produktionspartie wird nur nach erfolgreichem Abschluss der nachfolgenden Testverfahren gegeben:
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Betrifft regelmäßige Prüfung, die nach jeder Rohstofflieferung stattfindet. Es wird die Konsequenz der Materialanforderungen gemäß dem Lieferanten bescheinigt, während gleichzeitig die Übereinstimmung des Flusses mit den Anforderungen der Normen festgestellt wird, die unmittelbar mit dem geeigneten Temperaturaustriebsprofil und folglich mit der richtigen Behandlung und richtigen Materialhomogenisierung zusammenhängt.
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Betrifft die Messung des Außendurchmessers der Wanddicken und des Eindrückens der Rohre und deren Zubehörs sowie der elastischen Ringe mit Präzisionsinstrumenten. Alle Messinstrumente von Interplast sind deutscher und japanische Herkunft und zeichnen sich durch hohe Messpräzision aus.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Kontrollen, welche die während der Fertigung ständig durchgeführten Messungen bescheinigen und zertifizieren.
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Die kleine Abweichung des Flussindexes des Rohr- und Zubehörmaterials, das für die Produktion verwendet wurde, deutet auf die hervorragende Verarbeitung des Materials während der Produktion hin. Dies setzt die Einhaltung der idealen Parameter beim Austrieb voraus, wie z.B. bezüglich des Temperaturprofils, Drucks, Kühlung, Schneckendrehungen, Produktionsgeschwindigkeit etc. Die Abweichung darf gemäß den Anforderungen nicht 20% übersteigen. ATLAS-PLUS-Rohre und Zubehör weisen eine Flussindexabweichung von bis zu 5% auf, was deren hervorragende Produktionsqualität zeigt.
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Betrifft eine der wichtigsten Qualitätsprüfungen und findet gemäß den Anforderungen der Internationalen Norm ISO 18553 statt. Die vollständige Konformität des ATLAS-PLUS-Rohrmaterials mit den Anforderungen der Norm deutet auf die Sicherheit der Rohrbeständigkeit auch unter jedweden widrigen Bedingungen und die maximale Zuverlässigkeit während seiner praktisch unbegrenzten Lebensdauer aufgrund der Abwesenheit von Schwächen in der Rohr- und Zubehörmaterialstruktur hin.
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Probestücke von jeder Produktionspartie verbleiben in einem Laborbrennofen bei 150oC für 60min (1h) und nach deren Abkühlung auf 23oC wird der %-Anteil der ihrer spezifischen Systole gemessen (Anfangs- und Abschlussmessung / (Anfangsmessung) x 100).
Die Messergebnisse dürfen gemäß Anforderungen mit über 2,0% liegen. ATLAS-PLUS-Rohre zeigen ein Ergebnis von 0,5%, was 75% unter den Anforderungen der Norm liegt. Dies deutet darauf hin, dass die verwendeten Rohstoffe hoher Qualität sind und das Material hervorragend verarbeitet wurde, außerdem darauf, dass die lineare Wärmeausdehnung der Rohre während ihres Betriebs mit Innenabfluss hoher Temperaturen besonders niedrig ist.
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Das Schlagtestgerät mit Verwendung von Fallgewicht (gemäß der Norm EN 1451) entspricht der letzten Technologie und besteht aus einem Fallturm und einer Varietät von Präzisionskugeln unterschiedlichen Gewichts. Das Testverfahren und die Schlaggeschwindigkeit werden in der Norm EB 744 vorgegeben.
Die Rohre dürfen bei angemessenen Testbedingungen (Temperatur 23oC gemäß Norm) und bei einem vom Fallgewicht verursachten Aufschlag (Kugel), keine Brüche oder Risse aufweisen. Beim Test variieren die Fallhöhe und das Gewicht der Kugel je nach Rohrdurchmesser.
Atlas-Plus-Rohre übererfüllen deutlich die Anforderungen der Norm, indem sie mechanische Beständigkeit gegen den Aufschlag der schwereren Kugeln aus größeren als denen in der Norm vorgeschriebenen Höhen aufweisen, aber vor allem bei Temperaturen, die viel niedriger als die vorgeschriebenen 23oC sind, nämlich bei 5 Grad unter Null (-5oC).
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Obwohl der Druck, der sich im Inneren der Rohre für Gebäudekanalisation der Kategorie B entwickelt, vernachlässigenswert gering ist, gilt dies nicht auch für Rohre der Kategorie BD, die die Gebäudekanalisation ans zentrale städtische Abwassernetz anschließen und gerufen sind, dem Druck nachzukommen, der aus dem Gewicht des Gesamtgebäudeabflusses entsteht.
Um deren Beständigkeit in diesem Druckbereich zu gewährleisten, werden Tests im entsprechenden Gerät gemäß den Anforderungen der Norm EN 1451 vorgenommen.
Rohrprobestücke werden im hydrostatischen Druckgerät für 140 h bei 80oC (σ=6,0 ΜΡa) und für 1000 h bei 95oC (σ=3,5 MΡa) getestet. σ ist die periphere Spannung, die sich an der Rohrwand entwickelt und dazu neigt, ihn mit Dehnungskräften aufzubrechen, was zur Anwendung des hydrostatischen Innendrucks vom entsprechenden Testgerät führt. Der Druck P (in bar), der bei den Tests angewendet wird, wird unter Berücksichtigung des Rohrdurchmessers (D in mm), der Wanddicke (e in mm) und der Größe σ (Ρ=20ΧσXe/D-e) errechnet.
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Es werden Beständigkeitstests in einem Überdehnungsgerät und Tests zur Bestimmung des Elastizitäts- und Dehnbarkeitskoeffizienten durchgeführt, anhand von Rohr- und Zubehörprüfstücken, die in einem Sondergefäß angemessen vorbereitet wurden. Alle Ergebnisse werden im EDV-Rechner aufgenommen, wo die Messungen mit Hilfe von speziellen Diagrammen analysiert werden.
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